UV- und Ozonprognose für Deutschland
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Ohne Sonnenlicht kein Leben. Und wer freut sich nicht auf Sommer und Wärme. Gute Laune vertreibt die 'Winterdepression'. Aber nicht die gesamte Strahlung von der Sonne auf die Erde ist für uns Menschen harmlos. Die kurzwelligen energiereichen UV-Strahlen schädigen die Haut und können überdies das individuelle Hautkrebsrisiko erhöhen. Daher ist es wichtig zu wissen, wann und wo die ultraviolette Strahlung am stärksten ist. |
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UV-Index |
Belastungsstufen |
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0 |
minimal |
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1 |
minimal |
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2 |
minimal |
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3 |
gering |
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4 |
gering |
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5 |
mäßig |
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6 |
mäßig |
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7 |
hoch |
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8 |
hoch |
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9 |
hoch |
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10 |
extrem hoch |
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11 |
extrem hoch |
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12 |
extrem hoch |
Ozonprognosewerte in µg/m³
» Grillwetter
» Cabriowetter
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UV-Index
Der UV-Index ist international festgelegt. Er ist eine Messgröße um die sonnenbrandwirksame Strahlung zu beschreiben. Je höher der UV-Index ist, desto schneller tritt bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auf. Ist für einen Tag ein Wert des UV-Index vorhergesagt, so bezieht sich dieser immer auf den Höchstwert, der an diesem Tag erreicht wird. Typischerweise ist der Wert morgens und abends nur halb so groß. Bei uns sind mittags in den Monaten Mai bis August UV-Indizes zwischen fünf und acht üblich.
Wirkung der UV-Strahlung
Unsere Haut wird beim Sonnenbad der UV-A- und UV-B-Strahlung ausgesetzt. UV-A bewirkt eine rasche Bräunung. Nach zwei Tagen ist diese jedoch meist wieder verschwunden. Außerdem dringt sie tief in die Haut ein, schädigt das Bindegewebe und führt zu vorzeitiger Hautalterung und Erbgutveränderung. Die UV-B-Strahlen sorgen für eine länger anhaltende Bräune und eine Aktivierung des Eigenschutzes der Haut. Allerdings schädigt UV-B die oberen Hautschichten und führt zum gefürchteten Sonnenbrand. Daher gilt UV-B auch als hauptsächlicher Auslöser für Hautkrebs. In den letzten 40 Jahren hat sich die Neuerkrankungsrate an Hautkrebs vervierfacht.
 Hauttypen
Jede Haut reagiert jedoch unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung. Manche Menschen bekommen sehr schnell schmerzhaften Sonnenbrand, andere wiederum sehr selten. Welcher Typ sind sie? Informieren sie sich in folgender Tabelle.
| Hauttyp |
Merkmale |
Sonnenbrand |
Ungefähre Eigen- schutzzeit der Haut |
| I |
- sehr helle Haut - rötliche Haare - blaue Augen |
sehr häufig |
7 Minuten |
| II |
- helle Haut - blonde bis braune Haare- blaue, graue, grüne Augen |
häufig |
15 Minuten |
| III |
- hellbraune Haut - dunkelblonde/braune Haare - graue, braune Augen |
nicht oft |
20 Minuten |
| IV |
- dunkelbraune, olive Haut - braune/schwarze Haare - dunkle Augen |
selten bis nie |
30 Minuten |
Muss man deswegen auf ein wohltuendes Sonnenbad verzichten? Nein, denn auf die richtige Länge kommt es an.
Eine sehr gute Prognose für die Länge Ihres Sonnenbades finden Sie hier bei wetter.net. Geben Sie einfach Ihren Hauttyp und den Lichtschutzfaktor der von Ihnen benutzten Sonnencreme ein. Die errechnete Aufenthaltszeit sollte allerdings vorsichtshalber nur zu zwei Dritteln ausgenutzt werden.
Schutzmaßnahmen
Die wichtigste Maßnahme an Tagen mit hohem UV-Index ist der Aufenthalt im Schatten. Besonders Kleinkinder sollten der Sonne niemals direkt ausgesetzt sein. Ihre Haut hat den notwendigen Eigenschutz noch nicht voll entwickelt. Also sind, natürlich auch für Erwachsene, entsprechende Kleidung, wie Kappen, und ein besonderer Schutz für Lippen, Ohren, Nase und Augen angesagt. Die weiterhin unbedeckten Hautpartien werden am Besten mit Sonnencreme, die gegen UV-A und UV-B hilft, geschützt. Der Lichtschutzfaktor sollte wenigstens dem doppelten UV-Index entsprechen. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger kann man in der Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Man muss immer daran denken: Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand.
Auch vorherige Solarienbesuche ändern nichts an dem Hautkrebsrisiko. Die künstlich erzeugte UV-A-Strahlung bräunt die Haut zwar meist ohne Sonnenbrand, doch Erbgutveränderungen finden trotzdem statt. Zudem wird der natürliche Eigenschutz der Haut nicht angeregt. Vorbräunung für den Sommerurlaub ist also nicht effektiv.
Hat man sich dennoch einen Sonnenbrand zugezogen, helfen Kühlung mit Umschlägen oder Quark und entzündungshemmende Hausmittel, wie Aloe Vera oder Kamille. Außerdem sollte man, auch schon während dem Aufenthalt in der Sonne, viel trinken.
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