Land mit langer Geschichte
Schon 10.000 Jahre vor Christus wurde das Gebiet von Mauretanien durch Berber und andere afrikanische Völker besiedelt. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit an der Küste blieb Mauretanien bis Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend von der Kolonialisierung verschont. 1920 wurde es jedoch französische Kolonie, 1960 unabhängig. Putschversuche in der jüngsten Vergangenheit verhindern einen Aufbau des Tourismus. Dabei hat Mauretanien sehr viel mehr als nur Wüste zu bieten. Beeindruckende Küstenlandschaften und Hochgebirge sind ebenso reizvoll wie die mauretanische Kultur.
Zeitunterschied
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Flugdauer ab Frankfurt am Main
Von Frankfurt bis nach Nouakchott fliegt man rund 8 Stunden.
Einreisebestimmungen
Es wird von nicht erforderlichen Reisen nach Mauretanien dringend abgeraten, da das Anschlags- und Entführungsrisiko sehr hoch ist. Zur Einreise benötigt man ein vorher beantragtes Visum in einem gültigen Reisepass.
Impfung
Der Nachweis über die Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise verlangt, sofern man länger als zwei Wochen im Land bleibt. Zudem werden Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Polio, Hepatits A empfohlen, bei längerem Aufenthalt gegen Typhus und Hepatitis B.
Sprache
Die Amtssprachen sind Arabisch und Französisch.
Beste Reisezeit
Zwischen November und April ist die optimale Reisezeit.
Klimawerte
Mit Ausnahme der Küsten herrscht verbreitet trockenheißes Wüstenklima. Nach Norden hin werden kaum 100 Millimeter Regen im Jahr erreicht, im Süden bis zu 400 Millimeter. Die Temperaturen können im Sommer bis auf 50 Grad Celsius steigen. Durch den kalten Kanarenstrom bildet sich an der Küste häufig Nebel.