Land voller Bodenschätze
Der Name Sierra Leone geht auf das südlich von Freetown gelegene Löwengebirge zurück, das die Portugiesen 1460 erreichten. Nachdem bis in das Jahr 2000 ein erbitteter Bürgerkrieg tobte, erholt sich das Land nun langsam davon. Der Wiederaufbau hat begonnen. Auch für Touristen wird der westafrikanische Staat langsam interessant. Vor allem die Inseln südlich von Freetown laden zum Tauchen und Schnorcheln ein. Im Landesinneren gibt es landwirtschaftliche Flächen, Waldgebiete sowie nach Osten hin ein großes Hochplateau bis knapp 2000 Meter Höhe. In den Bergen werden Braunkohle, Diamanten, Bauxit, Chrom, Eisen, Mangan, Platin und Gold abgebaut. Mineralische Rohstoffe sind damit der größte Teil der Exporte.
Zeitunterschied
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Flugdauer ab Frankfurt am Main
Von Frankfurt nach Freetown fliegt man mit zwei Zwischenstopps rund 12,5 Stunden.
Einreisebestimmungen
Deutsche Reisende benötigen sowohl einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass als auch ein Visum. Dieses muss vorher rechtzeitig in der Botschaft von Sierra Leone beantragt werden.
Impfung
Die Einreise wird nur mit einer gültigen Gelbfieberimpfung genehmigt. Zudem sollte man einen ausreichenden Schutz der Standardimpfungen besitzen. Dies sind Tetanus, Diphterie, Influenza, Polio, Keuchhusten sowie Mumps, Masern, Röteln und Hepatitis A.
Klimadiagramme einzelner Städte
Freetown
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Sprache
Die Amtssprache ist Englisch. Daneben werden regionale Sprachen verwendet.
Beste Reisezeit
In der Trockenzeit zwischen November und April reist man am besten nach Sierra Leone. Um den Harmattan zu umgehen, sollte man zwischen Februar und April reisen.
Klimawerte
Es herrscht tropisches Klima mit Niederschlägen bis 5000 Millimeter Regen im Jahr und ganzjährig hohen Temperaturen zwischen 28 und 35 Grad Celsius. Während der Regenzeit gibt es täglich kräftige Gewittergüsse. Im Dezember und Januar wird es mit Harmattan staubtrocken.
Währung
1 Sierra-leonischer Leone = 100 Cents
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