Damit bezeichnet man eine örtlich begrenzte, aufwärts gerichtete Luftströmung, die sowohl mit Wolken- als auch ohne Wolkenbildung einhergeht. Aufwinde können unter vielfältigen Bedingungen entstehen: Bei starker Sonneneinstrahlung über erwärmtem Gelände (unter anderem Heide, Sand und Städte), in Gewitterwolken, durch nach oben abgelenkte Luftströme (zum Beispiel an Hängen, Hügeln und Dünen) und vor Fronten, insbesondere Kaltfronten. Man unterscheidet grundsätzlich thermische, Hang- und Leewellen-Aufwinde und Aufwinde bedingt durch Konvergenzen an orografischen Hindernissen (beispielsweise Berge). Gegenstücke zum Aufwind sind Abwind, Fallwind und Fallböe, umgangssprachlich auch Luftloch genannt. Im Flugsport werden Aufwinde für den Segelflug genutzt.