Am bekanntesten unter den tropischen Wirbelstürmen sind die Hurrikane östlich der Westindischen Inseln und im Karibischen Meer, die besonders von Juli bis September auftreten. Tropische Wirbelstürme sind Tiefdruckgebiete der Tropen mit sehr niedrigem Kerndruck und einem Durchmesser von mehreren hundert Kilometern. Der Wind in tropischen Wirbelstürmen weht oft mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Im Zentrum des Orkans (Auge, circa 10 bis 30 Kilometer breit) herrscht fast völlige Windstille. Meist entstehen tropische Wirbelstürme aus instabilen so genannten Easterly Waves, die sich westwärts als Regionen vermehrter konvektiver Umlagerungen über den Atlantik bewegen. Sie entstehen nur über warmen Meeren mit einer Wassertemperatur von mindestens 27 Grad Celsius.