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Bessere Klimatisierung in der Wohnung: Diese Maßnahmen können Bauherren ergreifen

Eine angenehme Klimatisierung ist essentiell für den Komfort in den eigenen vier Wänden. Weder sollten einzelne Teile der Wohnung zugig und kalt sein, noch sollte die Heizung für stickige und trockene Luft sorgen.

Zu hoch darf die Luftfeuchtigkeit allerdings auch nicht sein, denn dann hat gesundheitsschädlicher Schimmel die Möglichkeit, sich an den Wänden auszubreiten. Einige Maßnahmen können Bauherren ergreifen, um die optimale Klimatisierung ihrer Wohnung durchzuführen. Von Anfang an sollte man darauf achten, dass bei der Fassade der Wohnung und bei den Fenstern dämmende Materialien nach den aktuellen Standards zum Einsatz kommen - selbst wenn dies kurzfristig etwas teurer sein mag, relativieren sich die zusätzlichen Kosten aufgrund der spürbar geringeren Heizungskosten bei einer gut isolierten Wohnung. Verbesserung der Klimatisierung auch nach Bezug der Wohnung noch möglich Glücklicherweise können sie das nicht nur vor dem Bau ihrer Immobilie tun, sondern auch im Nachhinein noch etwas ausbessern. Denn viele Mängel bei einer passenden Raumklimatisierung werden einfach erst nach dem Bezug der Wohnung offenbar und lassen sich durch die sorgfältige Planung auch nur bedingt einschränken. Eine Klimaanlage kann eingebaut werden, um sommers wie winters die Raumtemperatur auf ein angenehmes Maß zu bringen und gleichzeitig die Luftqualität zu verbessern. Gegen zugige Orte in der eigenen Wohnung hilft dies aber nur bedingt, und die Kosten für eine Klimaanlage sind wegen des hohen Stromverbrauchs oftmals nicht gerade gering. Außenrolläden können eine günstigere Alternative sein, insbesondere da der Kühlungsbedarf in Deutschland auf einige wenige Tage im Jahr beschränkt ist. Somit können für den privaten Bedarf auch schlichtweg elektronische mobile Klimaanlagen in Form eines Ventilators ausreichend sein. Besseres Raumklima durch Zimmerpflanzen Um das Raumklima allgemein zu verbessern, sind einige Zimmerpflanzen sinnvoll. Sie wandeln Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um und absorbieren gleichzeitig Schadstoffe, die beispielsweise aus Teppichen ausdünsten. Pflanzen entfalten diese Wirkung, wenn sie selbst gut versorgt sind und am Licht aufgesteltlt sind. Zudem geben Pflanzen etwa 97 Prozent des Gießwassers als Feuchtigkeit wieder ab - und regulieren damit die oft sehr trockene Heizungsluft in einen angenehmeren Bereich. Trockene Heizungsluft reizt die Schleimhäute und erleichtert es Infektionen, sich dort auszubreiten. Ein gutes Raumklima - das auch durch einen Luftbefeuchter erreicht werden kann - beugt also sogar Erkältungen vor. Zu hoch darf die Luftfeuchtigkeit allerdings auch nicht sein, dann kann Schimmel sich ausbreiten. Regelmäßiges Stoßlüften verhindert das. Etwa 15 Minuten am Tag sollte man lüften und dabei die Heizung ausstellen. Dämmung der Wohnung bereits beim Bau bedenken Der Dämmung der Wohnung sowie die Architektur sollten von Beginn an berücksichtigt werden, um das passende Wohnungsklima zu erschaffen. Ein Austausch der Fenster sowie eine nachträgliche Dämmung von Dach und Wänden ist möglich, und durch eine staatliche Subvention beispielsweise durch die Förderkredite der KfW sicherlich eine sinnvolle Investition. Wer also noch Nachbesserung bei der Raumklimatisierung sieht, der kann auf kredittestsieger.org nach einem passenden Kredit suchen, um auch größere Arbeiten zeitnah aufnehmen zu lassen - schließlich will man sich in der eigenen Wohnung wohl fühlen und die passende Klimatisierung ist dafür unabdinglich.