Wiesbaden (Q.met), 17.03.2010 - Mildes Frühlingswetter ist da. Unübersehbar holt die Natur jeden Tag ein Stück die verloren geglaubte Zeit wieder auf. Vor allem im Westen und Süden sprießen jetzt die Frühjahrsblüher. Bald lebt aber auch im Norden und Osten die Vegetation auf. Denn es bleibt weiterhin mild, so dass sich die Pflanzen nun zunehmend besser entwickeln können. Wärme, etwas Sonnenschein sowie Feuchte sorgen für ein Wachstumsoptimum. Und genau danach sieht es in den kommenden Tagen aus. Mildes Frühlingswetter mit steigenden Werten sowie einem Wechsel aus Wolken und Sonnenschein, dazu zeitweilige Regenschauer holen die Pflanzen aus dem Winterschlaf zurück. Wichtig ist nämlich vor allem jetzt die zur Verfügung stehende Feuchte, wenngleich es durch lang anhaltende Schneefälle diesen Winter ja eigentlich genug Nässe gab. Doch erst jetzt können Pflanzen die Feuchtigkeit wieder aufnehmen. Entscheidend für die weiteren Entwicklungen in der Landschaft ist somit also der Regen, der im Frühjahr fällt. Ist diese Jahreszeit zu trocken, bedeutet das nicht nur in der Natur sichtbare Wachstumsdefizite, sondern stellt vor allem auch Landwirte auf eine harte Probe. Aber bislang sieht es relativ gut aus, immerhin hat der Frühling ja auch rechtzeitig noch die Kurve gekriegt. Wer mit offenen Augen durch die Gegend geht, wird also in den nächsten Tagen ein wahres Naturerwachen sehen können.
Franziska Polak Diplom-Geografin und Meteorologin
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