Wiesbaden (Q.met), 12.03.2010 - Das Warten auf wärmere Tage geht weiter. Zwar steht die Natur mit Frühjahrsblühern sowie ersten Knospen an den Sträuchern in den Startlöchern, doch das Wetter spielt noch nicht mit. Der Märzwinter verabschiedet sich nur langsam von uns. Denn in den kommenden Tagen bleibt es erst einmal noch eher spätwinterlich als vorfrühlingshaft zu. Relativ milde Temperaturen um die 6 bis 10 Grad in der Westhälfte stehen kalten minus 1 bis 3 Grad im Südosten gegenüber - da ist kaum von Vorfrühling zu sprechen. Dazu gibt es einen wechselhaften Mix mit vielen Wolken, Regen, Schneeregen und Schnee. Vereinzelt lässt sich aber auch mal die Sonne blicken, deren Kraft trotz allem Mitte März nicht unterschätzt werden sollte. Und genau das sieht man bereits in der Natur: erste Frühjahrsblüher sprießen aus der Erde, die Knospen an Sträuchern und Bäumen werden dicker, Pollen von Hasel und Erle fliegen gebietsweise durch die Luft. Dennoch: Bis in die zweite Wochenhälfte rückt kein Frühlingsdurchbruch in greifbare Nähe. Immerhin lässt sich dann aber die Sonne wieder häufiger blicken und versöhnt uns somit zumindest etwas. Ob zum darauffolgenden Wochenende der Frühling kommt, bleibt jedoch noch abzuwarten.
Franziska Polak Diplom-Geografin und Meteorologin
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