Wetter: Ein Land in der Kältestarre Wiesbaden (WETTER.NET), 06.02.2012 - Wer zu Beginn der neuen Arbeitswoche auf sein Thermometer schaut, dem läuft es eiskalt den Rücken herunter, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür gesetzt zu haben.

In Hof und Bamberg, am Alpenrand und in Sachsen unterschritten die Werte in der Nacht auf Montag die Minus-20-Grad-Marke. Auch Gera in Thüringen meldete minus 20 Grad, Greifswald im äußersten Nordosten gar minus 22,5 Grad um 8 Uhr. Damit wurde dort der bisherige Rekord für das erste Februardrittel vom 9.2.1986 mit minus 23,1 Grad nur knapp verfehlt. Einstellige Minusgrade erweisen sich an diesem Montagmorgen hingegen als Ausnahme. Lediglich in Düsseldorf war es mit Tiefstwerten um minus 9 Grad weit weniger eisig, ebenso auf einigen Inseln wie beispielweise Helgoland mit minus 7 Grad.. Anderswo hat sich die Kältewelle bereits in der Klimageschichte verewigt. So gab es im Norden Deutschlands bereits an den beiden Vortagen, also am Wochenende, teils neue Kälterekorde für das erste Monatsdrittel. Zur Wochenmitte lockert die eisige Kälte ihren Würgegriff, doch der Dauerfrost bleibt uns erhalten. Ein neuer Schwung Ostluft sorgt in der Nacht zum Freitag sogar nochmals für einen temperaturmäßigen Rückschlag, bevor sich für die nächste Woche ein Aufwärtstrend der Temperaturen anbahnt, so das Team von WETTER.NET.
Udo Baum Diplom-Geograf und Meteorologe
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