Wetter: Hoch Xenia leitet Temperaturrückgang ein Wiesbaden (WETTER.NET), 09.11.2011 - In den nächsten Tagen strömt allmählich kältere Luft nach Mitteleuropa. Das ruhige Hochdruckwetter bleibt uns dank dem stabilen Hoch Xenia aber größtenteils erhalten.
Der November hat sehr mild begonnen. Das machte sich durchaus positiv für den Einzelhandel, beispielsweise Straßencafes bemerkbar. Aber auch unsere Laune war durchaus besser als in jenen Novembertagen, an denen es schmuddelig und kalt war. Wenn man jedoch bedenkt, dass in zweieinhalb Wochen der 1. Advent ist, so sollte wettertechnisch etwas passieren. Denn dann liegt Glühweinduft über den Advents- und Weihnachtsmärkten in der Luft. Wem aber bitte schmeckt Glühwein bei 15 bis 20 Grad Außentemperatur. Hoch Xenia wird den ersten Anlauf für die frühwinterlichen - oder besser: dem November angemessenen - Temperaturen unternehmen. Denn dieses Hoch liegt über dem nordöstlichen Europa. An seiner Ostflanke strömt kalte Luft nach Süden und schließlich nach Westen. Moskau bekommt daher in den nächsten Tagen wieder Dauerfrost, während sich bei uns die Höchsttemperaturen bei Werten von 5 bis 10 Grad einpendeln werden. In den Nächten ist es dann gebietsweise frostig, wie es sich ja für einen ordentlichen November nun auch gehört. Derzeit sieht es so aus, als verbleibt das Hochdruckgebiet bis auf Weiteres über dem Bereich der Ostsee. Damit steht uns bei ruhigem Wetter eine Mischung aus Nebel und Sonne bevor.
Stephanie Mihm Diplom-Meteorologin
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