Wetter: Hurrikan Irene bedroht Ostküste der USA Wiesbaden (WETTER.NET), 26.08.2011 - Nachdem Hurrikan Irene auf den Bahamas zahlreiche Ortschaften verwüstet hat, nimmt er nun kräftig Kurs auf die Ostküste der USA. In North Carolina soll er morgen auf Land treffen. Auch New York wird dabei bedroht sein, so WETTER.NET.
Die Evakuierungsmaßnahmen laufen bereits auf Hochtouren, denn es wird der heftigste Sturm seit 25 Jahren in diesen Regionen erwartet. Menschen werden evakuiert, Krankenhäuser geräumt, Schiffe müssen die Häfen verlassen und Gebäude werden sturmfest gemacht. Vorsorglich wurde für einige Regionen bereits der Notstand verhängt. Zunächst soll Hurrikan Irene in North Carolina auf das Festland treffen. Dort wird aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten mit schweren Verwüstungen und auch ergiebigen Regenfällen gerechnet. Durch die Reibung wird der Hurrikan dann etwas abgebremst, aber nicht aufgehalten. Die Berechnungen gehen davon aus, dass er sich seinen weiteren Weg nach Norden bahnt und dabei dann die Metropole New York erreichen wird. Zuletzt hatte 1985 in New York Hurrikan Gloria gewütet. Seitdem gab es kaum nennenswerte Hurrikan-Ereignisse an der Ostküste der USA. Deshalb sind die Vorsichtsmaßnahmen nun besonders hoch.
Franziska Polak Diplom-Geografin und Meteorologin
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