Wetter: Klirrende Kälte – und kein Ende in Sicht Wiesbaden (WETTER.NET), 05.02.2012 - Nach der bislang kältesten Nacht des Jahres von Freitag auf Samstag hat der Frost seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Doch in den kommenden Tagen geht es bitterkalt, wenn auch freundlich weiter.
Ein Ende der frostigen Witterung ist zumindest bis zum kommenden Wochenende nicht zu erwarten. Das Russlandhoch hat einen riesigen Kältepol gebildet, der randvoll mit polarer Luft ist. Um diese Luftmasse zu verdrängen, würde es sehr warme Luft aus Südwesten oder Süden her benötigen, die momentan nicht zu erkennen ist. Denn die Frostluft hat sich bis weit in den Mittelmeerraum festgesetzt. Immerhin: Bis Mitte der Woche geht der Frost zumindest tagsüber auf einstellige Minusgrade zurück. Lediglich in den höheren Lagen liegen die Werte noch unter minus 10 Grad. Zum Wochenende hin nimmt die eisige Kälte im Erzgebirge, in Thüringen und in den Alpen aber einen neuen Anlauf und lässt die Temperaturen unter die Minus-Zehn-Grad-Marke fallen, strenger Frost stellt sich vorübergehend wieder ein. Bis auf einige Wolken am Dienstag und Mittwoch, aus denen es vereinzelt etwas schneien kann, bleibt es sonst meist sonnig oder heiter, so WETTER.NET.
Franziska Polak Diplom-Geografin und Meteorologin
» Zurück zur Übersicht
|