Wiesbaden (WETTER.NET), 07.02.2012 - Eine ausgeprägte Achterbahnfahrt unternehmen die Temperaturen derzeit rund um den Balkan. Nach eisiger Kälte bis unter minus 30 Grad in Bulgarien und Rumänien und neuen Rekorden gab es am Wochenende dort chaotische Zustände durch Eisregen.
Auf der Ostseite von Tief Julia über Süditalien hat sich sehr milde Luft in der Höhe nordwestwärts in Bewegung gesetzt. Die Folgen für den Balkan waren nicht nur ein Temperatursprung, sondern auch Eisregen. Dadurch ergaben sich äußerst chaotische Verhältnisse mit Stromausfällen.
Doch schon zum Mittwoch kehren eisige Kälte und mäßiger bis strenger Dauerfrost nach Rumänien und Bulgarien bis hin zum Bosporus zurück. Grund hierfür ist, dass sich Tief Julia nach Süden absetzt und schwächer wird. Gleichzeitig wird die zuvor vorhandene mildere Luft unter Abkühlung zur Wochenmitte über Mitteleuropa hinweg nach Westen weitertransportiert. Immerhin lassen Schnee- und Regenfälle zur Wochenmitte weitgehend nach. Die Anpassungsfähigkeit des Körpers an dieses Temperatur-Zick-Zack wird hingegen auf eine harte Probe gestellt, der Kreislauf mitunter überbeansprucht, betont das Team von WETTER.NET.