Wetter: Viel zu mildes Wetter setzt sich fort Wiesbaden (WETTER.NET), 13.11.2011 - Das Novemberwetter meint es gut mit uns. Die teils mehr als 5 Grad zu milde Witterung setzt sich fort. Das freut manche Mitbürgen, denn bei diesen Temperaturen hilft das Wetter Heizkosten zu sparen.

Derzeit werden Heizkosten gespart. Denn der November hat sein erstes Drittel hinter sich. Er ist bisher zwischen 1 und 6 Grad zu warm. Geht man auf die Berge, so werden es sogar mehr als 7 Grad über dem Durchschnitt. Doch es einen Freud, des anderen Leid. Denn es gab so gut wie keinen Regen. Seit Allerheiligen fiel nur selten etwas Sprühregen vom Himmel. Einige Regentropfen kamen jedoch am Rhein und westlich davon runter. Und eine Ende der viel zu milden Wetterlage ist nicht in Sicht. Zum nächsten Wochenende hin wagt zwar ein Atlantiktief einen Angriff auf die starken Hochs. Doch die Wolken bringen nur dem Norden neben auffrischendem Wind etwas Regen. Zusätzlich weht ein Schwall sehr milder Luft heran. Die Nebel- und Dunstschwaden dürften vorübergehend verschwinden, doch danach wieder zurückkommen. Ja, dies sollte auch noch geschrieben werden. Wintersportler haben schlechte Karten. Überall in Europa ist es zu mild, Schnee gibt es selbst in Skandinavien kaum. Bis zum Ende des Monats wird auch sehr wahrscheinlich kein Schnee hinzukommen. Eine vernünftige Unterlage an Altschnee kann nicht gebildet werden. Und auch Pech für alle Institutionen, die ihre Millionen in Schneekanonen investiert haben. Bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts sollte auch kein Pulver, und sei es Schneepulver, verschossen werden.
Karl Heinz Oberthier Diplom-Meteorologe
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