Wiesbaden (WETTER.NET), 10.01.2012 - Mit dem Durchzug von Tiefausläufern im Norden lebt der Wind vor allem an den Küsten und in der Tiefebene erneut kräftig auf. Auch in Teilen der Mittelgebirge steht ein starker bis stürmischer Wind bevor.
Ab morgen legt dort der Wind spürbar zu, zunächst an der See und im Norddeutschen Flachland. Bis Windstärke 6 ist an den Küsten zu erwarten. Sonst bleibt es dank zunehmenden Hochdruckeinfluss von Süden her aber weitgehend windarm. Am Donnerstag weitet sich mit einem Wolkenband sowie Regen der kräftige, teils stürmische Wind auch in die Mittelgebirge und die Osthälfte aus. Die windige Witterungsphase erreicht am Freitag dann ihren Höhepunkt. Besonders auf den Bergen sowie an Nord- und Ostsee muss man sich auf stürmische Böen gefasst machen. Nachfolgend flaut der Wind relativ schnell ab.
Im Vergleich zu Tief Ulli oder Orkan Andrea sind die zu erwartenden Windgeschwindigkeiten jetzt aber vergleichsweise gering. Insgesamt geht der jedoch bislang als sehr windreicher Monat in die diesjährige Wetterbilanz ein. Die Wahrscheinlichkeit für weitere kräftige Stürme im Spätwinter und Frühjahr steigen jedenfalls.