Petrus meinte es am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag nicht sonderlich gut mit den Feiernden des Festivals Rock am Ring, was auf dem Flughafen-Gelände von Mendig in der Eifel stattfindet. Mehrfach zogen in der Nacht Gewitterzellen über die Region hinweg nordostwärts. Auch das Festivalgelände wurde von den Gewittern heimgesucht. Sturmböen zerstörten Zelte und Pavillons. Blitzeinschläge verletzten dabei Medienberichten zufolge sechs Menschen schwer, 27 Menschen mussten insgesamt behandelt werden.
Die Feuerwehr von Mendig hat ein Info-Telefon für Angehörige der Blitzopfer eingerichtet. Metallgestänge ziehen Blitze an, Zelte und Pavillone sind ebenso wie freies Gelände auf Anhöhen kein geeigneter Aufenthaltsort bei Gewittern, erklärt wetter.net. Vielmehr sollte man Mulden oder Gräben aufsuchen und sich dort zusammenkauern. Am sichersten ist in einer solchen Situation mit Unwettern während eines Open-Air-Konzerts das Übernachten im Auto.
Am restlichen Wochenende sind Gewitter bei Rock am Ring kein Thema mehr. Erst am Donnerstag wächst die Unwettergefahr in schwüler Luft im Westen Deutschlands wieder, so wetter.net.
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Redaktion von wetter.net
06. Juni 2015·00:00 Uhr
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