Ein sich über dem Nordostatlantik einnistendes Tief zapft in der zweiten Wochenhälfte heiße Luft aus südlichen Gefilden an. Diese setzt sich nordwärts und nordostwärts in Bewegung. Gleichzeitig schwappt aber in den Nordwesten Deutschlands deutlich kühlere Meeresluft vom Ostatlantik, die sich an der Südflanke dieses Tiefs nordostwärts ausbreitet.
Damit entsteht genau über Deutschland ein Grenzbereich zwischen den beiden Kontrahenten, dessen Verlauf zeitlich und räumlich noch einigermaßen unsicher ist. Daher bleibt abzuwarten, wie weit nordwärts die Hitze vorankommt und wie lange sie sich bei uns halten wird können. Die nächsten unwetterträchtigen Lagen sind jedenfalls vorprogrammiert, warnt das Team von wetter.net.
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Redaktion von wetter.net
23. August 2015·00:00 Uhr
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