Im Jemen regnet es normalerweise so gut wie nie. Nun hat jedoch der Zyklon Chapala den arabsichen Staat erreicht und bringt neben schweren Sturmböen gleich das Mehrfache eines ganzen Jahresniederschlages auf einmal. Insgesamt wird mit Mengen von über 500 Litern pro Quadratmeter gerechnet. Chapala ist einer der stärksten Zyklone im Arabischen Meer. Stärker war nur Gonu im Jahre 2007. Der Jemen wurde zuletzt von dem Zyklon Keila im Jahre 2011 getroffen.
Bisher berichten die Medien von drei Todesopfern und den verheerenden Überflutungen. Ganze Straßen verschwinden unter den Wassermassen und reißen zahlreiche Autos mit sich. Chapala wird sich auf seinem weiteren Weg ins Landesinnere durch die trockene Wüstenluft zunehmend abschwächen.
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Redaktion von wetter.net
03. November 2015·00:00 Uhr
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