Gleich zwei schwere Beben erschütterten gestern Abend in Mittelitalien die Erde mit der Stärke 5, 4 und 6,1 auf der Richterskala. Das Epizentrum befand sich dabei südöstlich von Perugia, der Hauptstadt der Region Umbrien. Es wird von eingestürzten Gebäuden berichtet. Dennoch starb ein Mensch, allerdings aufgrund eines Herzinfarktes.
Erst vor zwei Monaten bebte die Erde in dieser Region heftig und forderte knapp 300 Menschenleben. Rund um den Apennin in Zentralitalien treten aufgrund der Plattentektonik öfters Erdbeben auf. Grund für die Spannung in der Erde sind gleich frei tektonische Platten: Die Adriatische Platte, die Eurasische sowie die Afrikanische Platte. Erst 2009 gab es einige Kilometer weiter südlich in L‘Aquila ein starkes und zerstörerisches Beben.
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Redaktion von wetter.net
27. Oktober 2016·00:00 Uhr
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