In den letzten Tagen ruhten die Hoffnungen in Sachen Sommer auf einem vorübergehenden Temperaturanstieg am Montag und Dienstag. Doch nach aktuellen Berechnung geht diese Erwärmung komplett baden. Stattdessen erfassen Regentiefs unser Land während des Dienstags und Mittwochs und liefern stellenweise Regen in Hülle und Fülle. Das drückt die Temperaturen zusätzlich. Damit sinken die Temperaturen zum Dienstag, im Dauerregen sind nur noch 14 bis 18 Grad drin. Nur dort, wo es längere Zeit trocken bleibt, können örtlich 20 oder 21 Grad erzielt werden. Die genaue Zugbahn der Regentiefs ist aber noch offen, welche Landesteile am stärksten von ergiebigem Dauerregen und herbstlichen Temperaturen betroffen sein werden, bleibt abzuwarten.
Damit ist der Hauch von Sommer in der neuen Woche voraussichtlich kein Thema mehr, sondern vertagt. Neuer Monat, neues Glück. Deshalb richten sich nun alle Blicke auf den September. Ob sich dann zum Monatswechsel die Wetterlage endlich grundlegend umstellt und einem spätsommerlichen Hoch bei uns auf die Beine hilft, wird sich zeigen. Das Team von wetter.net hält Sie auf dem Laufenden.
Autor
Udo Baum, Diplom-Geograf und Meteorologe
21. August 2014·00:00 Uhr
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