Mehr als ein Viertel der indischen Bevölkerung, nämlich über 300 Millionen Menschen, sind derzeit von einer akuten Dürre betroffen. 10 der 29 indischen Bundesstaaten haben bereits Wassermangel angemeldet. Ernteausfälle sind daher in den kommenden Wochen vorprogrammiert. Hinzu kommt eine verfrühte Hitzewelle. Tageshöchstwerte von über 40 Grad sind keine Seltenheit. In Titlagarh, im Osten des Landes, wurden am Montag sogar 46 Grad gemessen! Da sind hunderte Hitzetote bisher in diesem Jahr kein Wunder.
Eine Entspannung der Lage in Form von Niederschlag ist noch nicht in Sicht. Der indische Monsun beginnt üblicherweise erst im Juni. Es gibt zwar wissenschaftlich keinen direkten Zusammenhang, aber häufig treten in Indien große Dürren nach starken El-Nino-Ereignissen, wie es im vergangenen Jahr der Fall war, auf.
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Redaktion von wetter.net
26. April 2016·00:00 Uhr
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