Der Hurrikan zieht aktuell nordwestwärts auf den offenen Ostpazifik hinaus und dabei anfangs noch fast küstenparallel. Bis in die Mittagsstunden des Freitags verstärkt sich Berechnungen zufolge das Ungetüm und wirbelt das Meer dann mit Windgeschwindigkeiten von 160 km/h und Böen bis 200 km/h auf. Da aber auf dem Weg nach Nordwesten die Grundlage, die Wasseroberfläche des Meeres immer kühler wird, verliert der Hurrikan anschließend wieder Energie.
Am Südwestzipfel der mexikanischen Halbinsel Baja California Sur könnten die Ausläufer des Wirbelsturms über auffrischende Winde und kräftige Gewitterschauer zu spüren sein, aber sonst bleibt das Festland Mexikos von Hurrikan Cristina unbehelligt, beruhigt wetter.net.
Autor
Udo Baum, Diplom-Geograf und Meteorologe
12. Juni 2014·00:00 Uhr
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