Aktuell befindet sich Joaquin auf dem Atlantik, etwa auf Höhe von New York. Er sorgte bereits für verheerende Schäden auf den Bahamas. Auch der amerikanischen Ostküste brachte der Hurrikan erhebliche Regenfälle und in South Carolina sogar eine Jahrhundertflut. Nun hat sich das Wetter dort allmählich beruhigt und Joaquin verfolgt einen Kurs über den Atlantik Richtung Europa.
Doch auf seinem Weg erfährt Joaquin eine Verwandlung. In den tropischen Gewässern beziehen Hurrikans ihre Energie aus dem sehr warmen Meerwasser. In den kommenden Tagen zieht Joaquin aber über den Nordatlantik. Hier sind die Wassertemperaturen deutlich niedriger und der Hurrikan wird sich zu einem außertropischen Tiefdruckgebiet abschwächen. Er wird dann "Ex-Joaquin" auf unseren Wetterkarten heißen. Am Samstag wird er nach jetzigen Prognosen südwestlich von Irland zu finden sein. Inwiefern das Tiefdruckgebiet am Wochenende dann Einfluss auf Deutschland hat, ist noch offen.
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Redaktion von wetter.net
06. Oktober 2015·00:00 Uhr
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