Voraussetzungen für die Entstehung von Industrieschnee ist zunächst eine Hochdruckwetterlage mit Nebel oder Hochnebel bei Temperaturen um null Grad oder darunter. Des Weiteren wird eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. Außerdem braucht man Emissionen von Industrieanlagen, an denen sich Wassertröpfchen aus der Luft anlagern. Sie gefrieren und fallen als Industrieschnee zu Boden. Es wird also künstlicher Schnee erzeugt. Meist ist dieses Phänomen regional sehr begrenzt.
Besonders imposant ist der Industrieschnee dieser Tage im Rhein-Main-Gebiet zu sehen. Aber auch an der Donau und am südlichen Oberrhein gibt es lokalen Industrieschnee. Teilweise schneit es richtiggehend von den Dächern. Dazu kommen mancherorts auch massive Reifablagerungen. So werden wir - zumindest in einigen Regionen - schon einmal auf den bevorstehenden Wetterumschwung mit Schnee in der kommenden Woche eingestellt.
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Redaktion von wetter.net
31. Dezember 2016·00:00 Uhr
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