Bei den Hundstagen handelt es sich um ein wiederkehrendes meteorologisches Ereignis von Mitte Juli bis Mitte August. Entgegen vieler Annahmen hat es nichts mit dem Hund zu tun, sondern mit dem Sternbild des Großen Hundes. Markant ist hierbei der Stern Sirius. Bis das Sternbild im Gesamten zu sehen ist, vergehen rund 30 Tage. Daraus hat sich die Bezeichnung Hundstage abgeleitet. Dass dies mit der heißesten Zeit im Jahr zusammenfällt, ist somit eigentlich eher Zufall.
Die ab morgen zu erwartende Hitzephase macht jedenfalls schon mal einen bemerkenswerten Auftakt zu den Hundstagen. Bis zum Samstag werden örtlich knapp 35 Grad erwartet. Und auch die Nachttemperaturen sind der heißesten Zeit im Jahr würdig. Vielerorts wird es sogenannte Tropennächte geben, also Nächte, in denen die Tiefsttemperatur nicht unter 20 Grad sinkt. Am Sonntag stören Schauer und Gewitter von Westen her das hochsommerlich heiße Wetter, doch nach aktuellen Berechnungen erholen sich die Temperaturen rasch davon. Schon zu Wochenbeginn geht es im Westen wieder aufwärts, während es im Osten sowieso heiß und schwül bleibt. Im weiteren Wochenverlauf sieht es ebenfalls nach Hitze aus. Die Hundstage nehmen offensichtlich ihren Lauf.
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Redaktion von wetter.net
16. Juli 2014·00:00 Uhr
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