Die Wetterlage ist geradezu verfahren. Hoher Luftdruck über Skandinavien und tiefer Luftdruck in höheren Luftschichten über der Mitte des Kontinents stehen sich unversöhnlich gegenüber. Dabei werden immer wieder kleine Tiefdruckgebiete und Regengebiete im Kreisverkehrt gegen den Uhrzeigersinn über unsere Region hinweg gelenkt. Gleichzeitig behält verhältnismäßig kühle Luft die Oberhand. Bei nächtlichem Aufklaren droht gar stellenweise leichter Frost.
Erst zum kommenden Wochenende deutet sich eine Änderung der Wetterlage an. Dann bahnt sich eine Umstellung von östlichen bis nördlichen Winden auf eine Südwestströmung an. Damit steigt das Temperaturniveau vor allem in höheren Luftschichten spürbar. Fraglich bleibt jedoch aufgrund der Jahreszeit, ob wir davon am Boden auch profitieren. Als wahrscheinlich kann die Ausbildung einer Inversion gelten, so dass in den Tälern zäher Nebel oder Hochnebel die Temperaturen dämpft, während in den höheren Mittelgebirgen durch sehr milde Luft und Sonnenschein Frühlingsgefühle geweckt werden, betont das Team von wetter.net. Ob die Umstellung den Auftakt zu teils goldenen Oktobertagen mit einem Gemisch aus Sonne und Nebel bildet, bleibt abzuwarten.
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Redaktion von wetter.net
09. Oktober 2016·00:00 Uhr
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