Derzeit befindet sich der Hurrikan, der mit 144 Kilometern in der Stunde zu Hurrikan-Kategorie 1 gehört, nordöstlich der Bermuda-Inseln. Von dort aus wandert er nordostwärts und zieht eine bogenförmige Zugbahn nach sich. Zum Wochenende hin könnte er sich mit Orkanböen und sehr warmer Luft in die Nähe der Azoren bewegen.
Das stützen auch die Berechnungen von wetter.net. Im GFS-Modell ist der Ex-Hurrikan Edouard in den Bodenkarten deutlich zu erkennen. Allerdings liegt vor der Iberischen Halbinsel und Frankreich noch das Tief Elisabeth, das sich dort seit Tagen festgesetzt hat. Gleichzeitig wird sich zum Ende der Woche südlich von Island hoher Luftdruck aufbauen, so dass Edouard hier nicht vorbeikommt. Es bleibt also nur die Möglichkeit, dass er über den Azoren nach Süden abdreht. Und damit wäre er für Europa vollkommen harmlos. Inwieweit die sehr warme Luft vom Tief Elisabeth aufgenommen und in Richtung Mittelmeer transportiert wird, bleibt noch unklar. Wahrscheinlich ist, dass es im Südwesten Europas gewittrig weitergeht. Das bedeutet auch, dass Mitteleuropa ebenfalls im Einflussbereich feuchtwarmer Luftmassen bleibt. Ex-Hurrikan Edouard aber wird uns jedenfalls nicht erreichen, so wetter.net.
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Redaktion von wetter.net
17. September 2014·00:00 Uhr
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