Sturmfluten, extreme Regenfälle, Erdrutsche und Orkanböen über 200 Stundenkilometer brachte der Hurrikan Matthew nach Haiti. Der arme Karibikstaat wurde mit voller Wucht von dem Tropensturm getroffen. Hunderttausende Menschen wurden in der Region evakuiert, dennoch wird bereits von einigen Todesopfern gesprochen.
Aktuell liegt Matthew mit seinem Zentrum über der Ostspitze Kubas und zieht ohne Abschwächung nun auf die Bahamas zu. Aus den Prognosen kristallisiert sich nun auch immer mehr eine Gefahr für die Ostküste Floridas heraus. Hier wird der Hurrikan wohl zum Donnerstagabend (Ortszeit) aufschlagen.
Sein weiterer Weg führt Matthew entlang der Ostküste Nordamerikas, hierbei soll er sich aber langsam abschwächen. Er zieht dann ja auch über kühleres Meerwasser, als in der Karibik. In den Bundesstaaten Georgia, South und North Carolina bereitet man sich bereits auf den Hurrikan vor. Der Notstand wurde teils ausgerufen und die Evakuierungen der Küstenregionen sind in Planung.
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Redaktion von wetter.net
05. Oktober 2016·00:00 Uhr
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