Von Nordafrika her wird die sehr heiße Luft in den Mittelmeerraum transportiert und von dort weiter nach Mitteleuropa. Die Mittelmeerländer erleben diese Woche eine Hitzewelle, allen voran Südspanien und der südliche Balkan sowie Sizilien, Sardinien und Griechenland. In Nordafrika liegen die Temperaturen sogar 10 Grad über dem Mittel. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen für unsere Gefilde. So drängt die äußerst warme Luft bereits heute zu uns, Temperaturen bis 24 Grad sind drin. Morgen erwarten uns dann bis zu 30 Grad im Alpenvorland sowie in Südbrandenburg.
Die erste Hitzephase in diesem Jahr wäre größtenteils harmlos, wenn da nicht die zugleich sehr hohe Luftfeuchtigkeit wäre. Aufgrund der vorangegangenen Regenfälle sind die Böden tief durchnässt, die Luft bleibt vielerorts feucht. In Verbindung mit der Wärme entstehen heute im Süden einzelne Gewitter. Morgen schaukelt sich dieser Prozess immer weiter auf: Dann muss im ganzen Land mit örtlichen Starkgewittern gerechnet werden, die mit Hagel und Platzregen einhergehen können. Die Gefahr lokaler Unwetter ist groß, betont wetter.net.
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Redaktion von wetter.net
03. Mai 2015·00:00 Uhr
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