Von den Azoren über Mitteleuropa und Skandinavien bis nach Nordrussland hat sich eine Hochdruckbrücke ausgebildet. Dadurch herrscht in diesen Teilen Europas häufig ruhiges, freundliches und meist trockenes Wetter. Auch in Deutschland macht sich der Hochdruckeinfluss bemerkbar. Jedoch profitiert davon fast ausschließlich der Westen. Bereits gestern herrschte in den westlichen und südlichen Landesteilen verbreitet strahlender Sonnenschein, anfängliche Nebelfelder wurden von der bereits recht starken Märzsonne meist aufgelöst. Dagegen blieb der Himmel über dem Osten und Norden den ganzen Tag wolkenverhangen.
Auch heute breiten sich im Osten und Süden dichte Wolken aus, örtlich fällt dabei etwas Regen oder Schnee. Im Westen gibt es dagegen auch freundliche Abschnitte mit Sonnenschein. So richtig frühlingshaft mild wird es dabei aber noch nicht. Denn an der Südflanke des Hochs Joachim über dem südlichen Skandinavien werden kühlere Luftmassen aus dem Osten zu uns nach Deutschland geführt, weshalb die Temperaturen auch bei Sonnenschein nur knapp über die 10-Grad-Marke klettern können.
Autor
Julia Eckert, B. Sc. Meteorologie
10. März 2016·00:00 Uhr
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