Ab morgen sind am Nachthimmel wieder häufiger Sternschnuppen zu beobachten. Bis zum 7. November reicht der Beobachtungszeitraum der Orioniden. Die maximale Aktivität wird zwischen dem 19. und 23. Oktober erreicht, dann sind 20 bis 30 Meteore pro Stunde sichtbar. Ursprung der zahlreichen Sternschnuppen ist der Halleysche Komet. Er passierte die Erde 1986 und entfernt sich seitdem von der Erde. Doch seinen Staubschweif passiert die Erde zwei Mal im Jahr: im Mai und Oktober. Die Meteore im Mai werden Eta-Aquariiden genannt, im Oktober sind es die Orioniden. Denn sie strömen am Himmel aus dem Sternbild des Orion.
Die beste Beobachtungszeit ist übrigens zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens. In der Nacht auf Samstag dürfte es bei häufig klarem Himmel gute Möglichkeiten zur Beobachtung geben. Doch im äußersten Norden und Süden könnten einige Wolken die Sicht mindern. Ebenso bilden sich lokale Nebelfelder, welche die Beobachtung der Sternschnuppen beeinträchtigen könnten.
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Redaktion von wetter.net
01. Oktober 2015·00:00 Uhr
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