Allergiker haben momentan wirklich nichts zu lachen: Der Pollenflug erreicht im Moment einen ersten Höhepunkt und verursacht bisweilen heftige Beschwerden wie Nasenjucken, Niesen, Fließschnupfen und gerötete Augen. Dies wird hauptsächlich durch die Pollen von Weiden, Pappeln, Birken, Ulmen, Eschen, Hainbuchen und Buchen sowie Eichen verursacht. Hasel- und Erlenpollen sind dagegen kaum noch unterwegs, ihre Hauptsaison hat letzten Monat geendet, so wetter.net. Das dürfte für viele Allergiker aber kaum eine Entlastung sein, denn die Vielzahl der jetzt aktiven Baumpollen ist mindestens genauso allergen wie Erle und Hasel.
In urbanen Räumen haben jedes Jahr auch immer wieder Menschen allergische Reaktionen, obwohl sie in den Jahren zuvor nicht auf Pollen reagiert haben. Das ist vor allem auf die hohe Feinstaubbelastung in den Städten zurückzuführen. Feinstaubpartikel, insbesondere die von Dieselfahrzeugen, belasten verstärkt die Atemwege und kombinieren sich mit Pollen zu gefährlichen Allergieauslösern. Daher haben Menschen in Städten durchschnittlich häufiger Pollenallergien als Menschen auf dem Land. Alternativ kann man natürlich als Allergiker auch aufs Land ziehen und so der persönlichen Pollenbelastung entgegenwirken - die Allergie wird man dadurch aber nicht los. Bei schweren Reaktionen helfen so oder so nur Medikamente.
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Redaktion von wetter.net
16. April 2015·00:00 Uhr
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