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Schauer und Gewitter an der Nordsee, im Süden zieht Regen ab

10. Oktober 2026·00:02 Uhr
3 Min. Lesezeit
Deutschlandwetter
Schauer und Gewitter an der Nordsee, im Süden zieht Regen ab

Das Wetter heute

Heute zeigt sich der Himmel im Süden zunächst stärker bewölkt, und es regnet zeitweise. Bis zum Nachmittag zieht sich der Regen jedoch an die Alpen zurück. Im Nordwesten und im Küstenumfeld wechseln sich Wolken und Sonne ab, im Tagesverlauf leben dort aber Schauer auf, vereinzelt entwickeln sich auch Gewitter. Am kräftigsten ist die Schaueraktivität an der Nordsee. In den übrigen Landesteilen bleibt es bei wechselnder Bewölkung mit sonnigen Abschnitten weitgehend trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 13 und 19 Grad. Der Südwest- bis Westwind weht mäßig und teils böig, an den Küsten und im Bergland treten stürmische Böen auf.

In der Nacht zum Sonntag gehen an der Nordsee weitere, teils kräftige Schauer und Gewitter nieder. An den Alpen fallen noch einzelne Schauer, ansonsten klingen die Niederschläge meist ab, und gebietsweise klart es auf. Die Luft kühlt auf 10 bis 4 Grad ab. An der Küste bleibt es windig.

Die Wetteraussichten

Am Sonntag erwartet uns ein Wechsel aus Sonne und Quellwolken, aus denen sich Schauer lösen, im Norden häufiger als im Süden. Vor allem an Nord- und Ostsee ziehen wiederholt Schauer und kurze Gewitter durch. Die Höchstwerte erreichen 12 bis 18 Grad, am wärmsten wird es am Oberrhein. Im Süden weht ein schwacher bis mäßiger, sonst ein mäßiger bis frischer und teils stark böiger Wind aus westlichen Richtungen. An der Küste und in den Hochlagen sind zeitweise stürmische Böen möglich.

Am Montag präsentiert sich der Himmel unterschiedlich bewölkt mit einigen Auflockerungen oder sonnigen Abschnitten. Vor allem im Osten und Nordosten gibt es aber auch noch einzelne Schauer. Die Temperaturen steigen auf 12 Grad an der Ostsee bis 19 Grad am Oberrhein. Der Wind aus West ist meist schwach, nur an der Ostsee weht anfangs noch ein mäßiger Nordwestwind.

Am Dienstag lichtet sich zunächst der Nebel, danach wird es freundlich mit zeitweiligen Aufheiterungen, und es bleibt meist niederschlagsfrei. Nur im Westen und Nordwesten ziehen tagsüber Wolken auf, die etwas Regen bringen. Die Höchstwerte liegen bei 15 bis 20 Grad. Der Süd- bis Südwestwind weht schwach, im Norden und Westen lebt er etwas auf. An der Nordsee sind starke Böen möglich.

Am Mittwoch ist es wolkig mit Auflockerungen, die meisten Aufheiterungen gibt es im Süden und Südwesten. Besonders über dem Norden und der Mitte kann etwas Regen fallen, ansonsten bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen tagsüber weiterhin meist 15 bis 20 Grad. Im Süden und in der Mitte weht ein überwiegend schwacher, nach Norden hin teils mäßiger Süd- bis Südwestwind.

Am Donnerstag löst sich der Nebel teils nur zäh auf, anschließend wird es freundlich mit Aufheiterungen und ohne Niederschlag. Im Norden ziehen auch einige Wolkenfelder vorüber. Die Temperaturen klettern tagsüber auf 15 bis 21 Grad. Der Süd- bis Südwestwind weht überwiegend schwach, im Norden teils mäßig, an der See treten starke Böen auf.

Am Freitag zieht von Norden her ein Wolken- und Regenband über das Land. Zuvor zeigen sich zunächst im Süden und Südosten Auflockerungen, später lockert es auch von Norden her wieder auf, oder es wird heiter. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 19 Grad. Im Südosten bleibt der Wind schwach, sonst frischt der Südwest- bis Westwind zunehmend mäßig, im Norden teils frisch auf. An der See weht er zeitweise stürmisch.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei wetter.net.

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