Besonders heftig hat es die östlichen Regionen Italiens sowie Nordwestgriechenland, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Albanien, Slowenien und Österreich getroffen. Hier hat Tief Angelika seine Kreise gedreht, ein nachfolgender Höhenwirbel brachte ständigen Nachschub an Regen. So wurden teilweise rekordverdächtige Regenmengen innerhalb eines Tages gemessen. Bis heute morgen fielen innerhalb von 24 Stunden in Monte Sant Angelo (Italien) 109 Liter pro Quadratmeter, in Korca (Albanien) 108 Liter und in Gevgelija 101 Liter. Gestern Morgen wurden in 24 Stunden in Dubrovnik (Kroatien) 191 Liter, in Tivat (Montenegro) 142 Liter, in Komiza (Kroatien) 107 Liter und in Korca 80 Liter registriert.
In Österreich kamen bis zu 80 Liter vom Himmel, aufsummiert über mehrere Tage sind das örtlich auch mehr als 160 Liter Regen. Dies führt unweigerlich zu kleineren und größeren Erdrutschen im Gebirge. Wer in den nächsten Tagen Urlaub in den Alpen oder im Dinarischen Gebirge plant, sollte daher vorsichtig unterwegs sein und damit rechnen, dass entweder Erdrutsche Wanderwege versperrt haben oder aber noch Geröll abrutscht, so wetter.net.
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Redaktion von wetter.net
03. September 2014·00:00 Uhr
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