Unwetterartige Regenfälle bestimmen bis Montag das Wetter in der Südhälfte unseres Landes, was den Tiefs Xenophon und Yvo geschuldet ist. Allein bis in die kommende Nacht werden vor allem in den Staulagen des Schwarzwaldes, der Alpen und des Bayerischen Waldes Regenmengen zwischen 50 und 80 Litern pro Quadratmeter erwartet. Ob diese Wassermengen vom Boden und den Flüssen noch vollständig aufgenommen werden können, ist fraglich. Lokal muss mit daher mit kleineren Überflutungen gerechnet werden, so wetter.net.
Immerhin, morgen kommt erst einmal nicht mehr allzu viel Nässe vom Himmel. Doch neuer Regen steht über Frankreich bereits in den Startlöchern und wird sich ab den Abendstunden zwischen dem Rheinland und den Alpen ausbreiten. Der Regenschwerpunkt liegt dabei über dem Süden. Aber nicht nur Deutschland ist von den kräftigen Regenfällen betroffen. Auch Teile Frankreichs, die Schweiz, Liechtenstein, Norditalien und Österreich müssen sich bis auf Weiteres auf viel Regen einstellen. Im Gebirge besteht die Gefahr von Erdrutschen und Schlammlawinen.
In der nächsten Woche fällt der Süden unseres Landes dann von einem Extrem ins andere: Nach dem Dauerregen schwappt für einen Tag sehr heiße Luft über, so dass die Temperaturen örtlich bis in Richtung 30 Grad klettern. Das zieht natürlich Gewitter und neue Schauer nach sich...
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Redaktion von wetter.net
30. April 2015·00:00 Uhr
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