Autor
Redaktion von wetter.net
28. März 2014·00:00 Uhr
1 Min. Lesezeit
ohne Kategorieohne Kategorie
Kein Bild verfügbar
Ganz einfach: Das Meerwasser hat sich über den Winter abgekühlt und kann sich im Frühjahr trotz teils hoher Lufttemperaturen nur langsam erwärmen. Dies hängt unter anderem mit der Wärmespeicherkapazität von Wasser zusammen. Eine anhaltende Wärmephase führt zu einem langsamen, aber kontinuierlichen Anstieg der Wassertemperatur. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Temperaturen der Inseln und unmittelbaren Küstenabschnitte aus, denn diese werden durch die umgebenden Wassermassen beeinflusst. Somit ist es nicht verwunderlich, dass im Frühjahr die Ost- und Nordseeinseln sowie Küsten noch nicht so hohe Temperaturen wie der Rest des Landes haben. Im Spätherbst ist es hingegen meist umgekehrt. Dann hält sich im Wasser noch längere Zeit die Wärme, während das Festland rasch abkühlt. Inseln und Küsten melden oft höhere Temperaturen als das Binnenland, so wetter.net.