Arthur heißt der inzwischen zum Tropensturm herangewachsene Wirbel vor der Ostküste Floridas. Dieser wandert nordwärts, dreht dann im Uhrzeigersinn nach Nordosten ein und zieht in etwa küstenparallel. Damit ist nun auch in der Region des Golfs von Mexiko und dem Westatlantik die Wirbelsturmsaison eröffnet. Gewöhnlich dauert diese nun bis November.
Berechnungen des National Hurricane Centers NHC in Miami zufolge soll sich das Ungeheuer zunächst bis Freitag weiter verstärken und vorübergehend zum Hurrikan mutieren. Mit seiner Zugbahn nach Nord bis Nordost gelangt Arthur aber in Bereiche mit deutlich sinkenden Meeresoberflächentemperaturen. Damit fehlt Arthur der Nachschub an Energie in Form von latenter Wärme, also Wasserdampf, und er wird wieder schwächer.
Nach wie vor sind die Nordostspitze des Bundesstaates North Carolina und der Südosten von Virginia, also der Küstenabschnitt zwischen Jacksonville und Norfolk am meisten gefährdet. Dort könnten die Ausläufer von Arthur für Sturmböen, eine Sturmflut und erhebliche Regenmengen sorgen, warnt das Team von wetter.net. Wir behalten für Sie die Zugbahn und Entwicklung von Arthur weiter im Auge und informieren über mögliche Veränderungen rechtzeitig.
Autor
Udo Baum, Diplom-Geograf und Meteorologe
02. Juli 2014·00:00 Uhr
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