Dann schlägt Tropensturm Halong eine zunehmend nördliche Zugbahn ein in Richtung Japan. Ob er allerdings den ostasiatischen Staat treffen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Berechnungen gehen erst einmal davon aus, dass Japan verschont bleiben wird. Das hängt jedoch stark davon ab, wie viel Energie Halong in den kommenden Stunden und Tagen durch das Meereswasser gewinnen kann. Außerdem spielen großräumige Zirkulationen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Verschiedene Modellierungen zeigen jedoch, dass ab Samstag der Tropensturm zu einem Taifun der Kategorie eins wachsen wird. Am Sonntag könnte er sogar Stufe zwei erreichen. Dann muss mit Windgeschwindigkeiten bis 110 Kilometer pro Stunde gerechnet werden. Schwere Regenfälle werden im Umfeld des Taifuns erwartet. Da sich dort glücklicherweise kaum bewohntes Gebiet befindet, könnte sich der Durchzug von Halong als relativ harmlos erweisen – sofern er eben nicht noch Japan trifft.
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Redaktion von wetter.net
31. Juli 2014·00:00 Uhr
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