Ein Blick auf die Großwetterlage zeigt die Ursache dieser Entwicklung: Über dem Atlantik entsteht Hoch Gabriela, über der Ostsee liegt Tief Mischka und über dem Mittelmeer Tief Norbert. Noch ist Hoch Gabriela für uns kaum relevant, wird aber in den nächsten Tagen für eine Wetterberuhigung sorgen. Unterdessen strömt polare Kaltluft vom Norden und Nordosten Europas unter dem Einfluss von Tief Mischka nach Südwesten. Frankreich und die Iberische Halbinsel werden regelrecht davon geflutet. Dort gehen die Werte merklich zurück. Über dem Mittelmeer trifft die Kaltluft auf deutlich mildere Luft, was zu massiven Regenfällen sowie örtlichen Gewittern führt. In den höheren Lagen Spaniens sowie in den Alpen und im Apennin, ab Donnerstag auch auf dem Balkan fällt Schnee.
Zum Wochenende hin verlagert sich das Tief dann nach Südosteuropa, wo weiter kräftige Regen- und Schneefälle erwartet werden. West- und Mitteleuropa profitieren dagegen von Hoch Gabriela sowie meist trockenem Winterwetter, ergeben die Prognosen von wetter.net.
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Redaktion von wetter.net
03. Februar 2015·00:00 Uhr
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