Im östlichen Spanien hat es bereits gestern geschneit, gebietsweise wurde die Landschaft weiß. Sogar Barcelona hatte der Schneefall getroffen. Ursache dafür ist die einerseits feuchte, andererseits zusehends kalte Luft, die zum Mittelmeer strömt. Da Tief Mischka sind nach Nordosteuropa aufgemacht hat, sickert die kalte Luft ungehindert nach Südwesten. Tief Norbert bekommt dadurch einen regelrechten Antrieb. Von den Balearen bis zur Adria sind massive Regenfälle und auch örtlich kräftige Gewitter die Folge, wie beispielsweise das aktuelle Radarbild zeigt. Im Apennin, in den Alpen und im Balkangebirge geht der Regen rasch in Schnee über. Auf der Alpensüdseite und im Balkan muss mit großen Neuschneemengen gerechnet werden. Zudem wird die Lawinengefahr steigen, so wetter.net.
Auch morgen dreht Tief Norbert seine Kreise am zentralen Mittelmeer, das Zentrum verlagert sich jedoch langsam in Richtung Balkan. Zum Wochenende hin schwächt sich das Tief dann ab. Allerdings wird der nördliche Balkan noch einiges an Schnee abbekommen, ergeben die Prognosen.
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Redaktion von wetter.net
05. Februar 2015·00:00 Uhr
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