Tief Zissi bringt den Gebieten am westlichen Mittelmeer und den Alpen allerhand Regen oder Schnee. Dazu kommen Sturmböen und Gewitter.
Bis zum Montagabend werden am Golf von Genua, in den Seealpen und in Oberitalien mancherorts deutlich mehr als 100 mm Regen erwartet. Im Piemont sowie an der Alpensüdseite sind bis knapp 200 mm Regen möglich. In den Bergen wird aus dem Regen natürlich Schnee, einer Faustformel zufolge kann man 1 mm Regen mit 1 cm Schnee gleichsetzen. Somit werden in den höheren Lagen bis zu 2 Meter Neuschnee vom Himmel fallen. Deshalb sind katastrophale Verhältnisse vorauszusehen. Ein starker Wind mit Sturmstärke verfrachtet einen Teil des schweren Nassschnees. Die Gefahr von Lawinen steigt.
Einige Wolken schaffen es über die Alpen. Die neue Woche startet vom südlichen Brandenburg bis zum Allgäu mit Regen, teils auch mit Schnee. Eine Wetterumstellung gibt es mit dem Tief Zissi nicht. Es wandert zum Monatswechsel über das östliche Mitteleuropa nach Nordosten. Ungünstig für uns, denn das Tief lenkt von Norden her erneut kalte Luft heran. Bis zum nächsten Wochenende ist also kein Vorfrühling in Sicht.
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Redaktion von wetter.net
27. Februar 2016·00:00 Uhr
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