Kathy Schrey
WETTER-LOTTO AM FREITAG!
Hier blitzt die Sonne durch – hier drohen Gewitter und Schauer!
Wer am Freitag auf Sonne hofft, braucht im Norden etwas Geduld: Hier brodelt die Luft im Tagesverlauf immer wieder auf, sodass rasch dichte Quellwolken entstehen, die Schauer und vereinzelte, kurze Gewitter im Gepäck haben. Deutlich freundlicher kommen die südlichen Landesteile davon, wo sich die Sonne weitaus häufiger zeigt. Mit Höchstwerten zwischen 15 und 21 Grad fühlt es sich überall mäßig warm an. Dazu weht ein spürbarer Westwind, der den Spaziergängern an der Nordsee die Haare ordentlich zerzaust.
Nacht zum Samstag In der Nacht bricht die Wolkendecke weitgehend auf und der Blick auf die Sterne wird frei. Auch die letzten Schauer im Norden fallen in sich zusammen. Da der Wind komplett einschläft, können sich in feuchten Tälern und Wiesen flache Nebelfelder bilden. Es wird spürbar frisch: Das Thermometer sinkt im Binnenland auf 11 bis 5 Grad – nur an der noch warmen Nordsee bleibt es milder.
Die Wetteraussichten:
Samstag
Das Wochenende startet am 6. Juni mit einem echten Wetter-Wettlauf. Von Frankreich her schieben sich schon am Vormittag dichte Wolkenfelder in den Südwesten, die im Tagesverlauf schauerartigen Regen und auch mal ein kräftiges Gewitter bringen. Wer im Nordosten wohnt, hat dagegen Glück: Hier bleibt es lange Zeit freundlich und trocken. Die Sonne treibt die Temperaturen dort noch einmal auf sommerliche 20 bis 25 Grad herauf, während die Küsten im kühlen Ost- bis Südwind zittern.
Sonntag
Am Sonntag verzieht sich der nächtliche Regen zwar zügig über die polnische Grenze, doch zum Durchatmen bleibt kaum Zeit. Uns erwartet ein klassischer „Schmuddel-Sonntag": Der Himmel bleibt meist grau und wolkenverhangen, und man muss überall mit wiederkehrenden Regengüssen rechnen. Richtige Sonnenstunden sind absolute Mangelware und von Sommerwetter sind wir weit entfernt.
Montag
Die neue Woche startet leider genau da, wo das Wochenende aufgehört hat. Ein neues, dickes Wolkenband zieht von Westen her auf und überquert Deutschland mit flächigem Regen, der mancherorts auch mal stundenlang anhalten kann. Da der Wind gleichzeitig spürbar auffrischt, fühlen sich die Temperaturen noch ein ganzes Stück kühler an als am Wochenende.
Dienstag
Der Dienstag verpasst dem Sommer eine echte Vollbremsung. Uns erwartet ein windiger, nasser Tag, an dem das Thermometer meist schon bei 15 bis 20 Grad hängen bleibt. Richtig ungemütlich wird es dort, wo sich die Regenwolken den ganzen Tag festbeißen: Im Dauerregen zeigt das Quecksilber herbstliche 13 Grad an – die Heizung dürfte in einigen Wohnzimmern wieder anspringen.
Mittwoch
Auch zur Wochenmitte ist kein Sommerhoch in Sicht. Der Wind weht weiterhin frisch aus Westen und schiebt ungemütliche, feucht-kalte Atlantikluft zu uns rüber. Das bedeutet für den Mittwoch: Ein ständiger Wechsel aus dichten Wolken, kurzen Aufhellungen und wiederkehrenden Regenschauern bei weiterhin gedämpften Temperaturen.
Donnerstag
Am Donnerstag geht das muntere Wolken-Lotto in die nächste Runde. Immerhin blitzt die Sonne zwischen den Schauern ab und zu mal durch, doch das unbeständige Tiefdruckwetter behält insgesamt die Oberhand. Ein stabiles Hoch oder eine spürbare Hitzewelle sind vorerst nicht in Sicht.