Bei der Ausbildung eines sogenannten Höhentiefs spielen vor allem die Hebungsprozesse durch die Abkühlung der Luft in mittleren und höheren Luftschichten eine wichtige Rolle. Dadurch geht in den höheren Schichten der Luftdruck zurück. Am Boden, wo vor dem Eintreffen des Höhentiefs wenig passiert, kann dem Höhentief ein Bodenhoch gegenüberstehen. Wenn das Höhentief schwach ist, oder bevor die Hebungsvorgänge bis zum Boden durchgreifen. Dies ist auch der Grund, weshalb man diese sogenannten Höhentiefs auf einer normalen Bodenwetterkarte nicht erkennen kann, sondern sie nur auf Höhenwetterkarten, in Form einer geschlossenen Isohypse (Linie gleicher Höhe in einer Druckfläche) sehen kann.
Höhentiefs sind generell von den Wettermodellen in ihrer genauen Zugbahn schwieriger vorhersagbar und haben, auch wenn sie auf der Bodenkarte nicht direkt erkennbar sind, einen Anteil am Wetterablauf am Erdboden. Dies lehrt uns derzeit eben auch Tief Danielle.
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Redaktion von wetter.net
19. Oktober 2016·00:00 Uhr
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