Betroffen von teils heftigen Gewittern und Wolkenbrüchen ist während des Montags zunächst vor allem der nördliche Balkan. Massiver Regen und Gewitter wandern dabei aber rasch ostwärts in Richtung Rumänien und südwestliche Ukraine sowie Südpolen, wo sie auch am Dienstag noch ihr Unwesen treiben. Besonders gefährdet ist die Region um die Karpaten. Dagegen kann der nördliche Balkan am Dienstag wieder aufatmen.
Das hierfür verantwortliche Höhentief, ein Kältegebiet in höheren Luftschichten, das sich von seinem Ursprungsgebiet so weit entfernt hat, das es ein eigenwilliges Eigenleben beginnt, wandert gleichzeitig am Montag über das östliche Mitteleuropa hinweg und erreicht am Dienstag Rumänien. Aber auch am Boden bildet sich dieser markante Vorgang ab. Dort entsteht ein vom Baltikum bis nach Rumänien reichendes Tiefdruckgebiet, das zum Dienstag in den nördlichen Schwarzmeerraum zieht, so wetter.net.
Im Gegenzug breitet sich während der Woche hoher Luftdruck von Atlantik in Richtung Mitteleuropa aus und sorgt für Wetterberuhigung und einsetzende Erwärmung.
Autor
Udo Baum, Diplom-Geograf und Meteorologe
20. September 2014·00:00 Uhr
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