Der Zyklon soll Berechnungen zufolge am Freitag seinen Höhepunkt überschreiten, dann sind Böen bis 145 km/h zu erwarten. Im Schnitt bläst der Wind mit 115 km/h. Der Wirbelsturm hält dabei seinen Nordwestkurs aufrecht.
Schlägt der Zyklon keine unerwarteten Haken auf seinem Weg, dann trifft er in der Nacht auf Montag, den 16. Juni an der Ostküste des nördlichen Omans ein. Bis dahin hat der Wirbelsturm allerdings erheblich an Kraft verloren, was seine Windstärke angeht. Mit 50 km/h, in Böen mit 70 km/h macht er sich dann noch bemerkbar. Deshalb wird Nanauk bis dahin zu einem Tropentief zurückgestuft worden sein. Weniger harmlos als der Wind sind jedoch die gewaltigen Regenmengen, die ein solch ehemaliger Wirbelsturm beherbergt. Diese können zu Sturzfluten, Schlammlawinen und Überschwemmungen führen, warnt wetter.net. Bleibt zu hoffen, dass die Bewohner im Osten der Arabischen Halbinsel von Nanauk nicht unvorbereitet getroffen werden.
Autor
Udo Baum, Diplom-Geograf und Meteorologe
12. Juni 2014·00:00 Uhr
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