Orkanböen an der Nordsee, im Süden Dauerregen: Dienstag milder

25. Oktober 2026·00:03 Uhr
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Deutschlandwetter
Orkanböen an der Nordsee, im Süden Dauerregen: Dienstag milder

Das Wetter heute

Heute zieht sich der Dauerregen allmählich in die südlichen Landesteile zurück, im Bergland regnet es dabei noch kräftig und anhaltend. Von Nordwesten her stellt sich wechselnde Bewölkung ein, aus der immer wieder Schauer niedergehen, vereinzelt sind auch Gewitter dabei. Die Temperaturen erreichen 10 bis 15 Grad, am Oberrhein werden bis zu 17 Grad gemessen. Der Wind weht mäßig bis frisch, dreht von Süd auf Südwest bis West und bringt örtlich Sturmböen. An der Nordsee und in exponierten Hochlagen muss mit schweren Sturm- oder sogar Orkanböen gerechnet werden.

In der Nacht zum Montag klingt der Regen auch im Südosten ab. Ansonsten wechseln Wolken und Auflockerungen, vor allem an der See ziehen weitere Schauer durch. Bis zum Morgen kühlt es auf 10 bis 2 Grad ab. An der See und im Bergland bleibt es stürmisch, im übrigen Land lässt der Südwest- bis Westwind nach.

Die Wetteraussichten

Am Montag zeigt sich der Himmel wechselnd bewölkt, besonders im Norden und Nordosten fallen noch einzelne Schauer. In den Abendstunden kommt im äußersten Westen leichter Regen auf. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 10 und 16 Grad. Der Wind aus westlichen Richtungen weht schwach bis mäßig, nach Norden hin teils frisch, an der See treten starke bis stürmische Böen auf.

Am Dienstag fällt im Norden anfangs gebietsweise noch etwas Regen, die Wolken lockern dort nur zögerlich auf. Im übrigen Deutschland lösen sich einzelne Nebel- und Hochnebelfelder auf, danach wird es überwiegend heiter und bleibt trocken. Die Luft erwärmt sich spürbar auf 14 bis 19 Grad, im Süden und Südwesten lokal auf um 21 Grad. Im Südosten weht schwacher, sonst mäßiger Süd- bis Südwestwind, im höheren Bergland und an den Küsten frischt er teils auf.

Am Mittwoch regnet es im Osten und Südosten zunächst noch etwas. Anderswo wechseln sich Wolken und Aufheiterungen ab, nur vereinzelt gibt es leichte Schauer. Im Nordwesten zieht später etwas Regen auf. Die Temperaturen gehen nur wenig zurück und sind mit 12 bis 17 Grad weiterhin sehr mild. Der Wind um Südwest lebt mitunter böig auf, nach Norden hin weht er frisch, an der See sind teils stürmische Böen möglich.

Am Donnerstag wechseln sich heitere und wolkige Abschnitte ab, gebietsweise bleibt es längere Zeit hochnebelartig bedeckt oder neblig trüb. Im Norden und Osten fällt vereinzelt etwas Regen, ansonsten bleibt es niederschlagsfrei. Mit 11 bis 15 Grad wird es etwas kühler, wo sich Nebel oder Hochnebel zäh halten, steigen die Werte nur auf um 9 Grad. Der Wind weht überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Am Freitag und Samstag lösen sich Nebel und Hochnebel teils nur zäh auf, danach wird es heiter, im oberen Bergland scheint die Sonne. Im Osten und Südosten ziehen mitunter dichte Wolken durch, vereinzelt fällt dort etwas Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 13 Grad, im Südosten örtlich nur um 8 Grad. Dazu weht ein schwacher Wind aus wechselnden Richtungen.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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