Es ist gerade mal zwei Wochen her, dass Hurrikan Dorian die nördlichen Inseln der Bahamas quasi dem Erdboden gleichgemacht hat. Nur wirbelt Tropensturm Humberto heran und trifft wieder die nördlichen Inseln der Bahamas mit viel Regen.
Der zweite große Unterscheid bezieht sich auf die Zuggeschwindigkeit. Aktuellen Berechnungen zufolge soll Humberto während des Samstags ordentlich Fahrt aufnehmen und deutlich schneller ziehen als die 9 km/h, die er noch in der Nacht auf Samstag MESZ vorweisen konnte.
Damit wandert Humberto mit 15 bis 20 km/h zügig über den Norden und Nordosten der Inseln hinweg, und auch die Regenmengen liegen daher weit unter denen von Hurrikan Dorian, dessen Auswirkungen neben den enormen Windgeschwindigkeiten nicht zuletzt auch derart dramatische Formen angenommen hatten, weil Dorian de facto längere Zeit an Ort und Stelle um sich selbst drehte und daher 48 Stunden lang die Inseln belagerte.
Dennoch steht zu befürchten, dass Tropensturm Umberto die weitern Aufräumarbeiten erschwert und vor allem die nördlichen Inseln Abaco und Grand Bahama durch sintflutartige Regenfälle erneut unter Wasser setzt.
Am Sonntag zieht Humberto weiter parallel zur Küste Floridas und soll zum Montag hin mit einer Rechtskurve nach Nordosten bis Osten abdrehen. Damit wird die US-Küste verschont, so wetter.net.
