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Warmer Wochenstart – Später wechselhafter

27. September 2026·05:45 Uhr
4 Min. Lesezeit
Wettertrend
Warmer Wochenstart – Später wechselhafter

Die neue Woche beginnt in weiten Teilen Deutschlands noch einmal ungewöhnlich warm. Vor allem im Süden und Südwesten sind bis zur Wochenmitte spätsommerliche Temperaturen zu erwarten. Örtlich kann sogar die 30-Grad-Marke erreicht oder knapp überschritten werden. Für Ende September liegen die Temperaturen damit deutlich über dem üblichen Niveau. In der zweiten Wochenhälfte nimmt der Tiefdruckeinfluss allerdings zu. Dann ziehen häufiger Wolken und Regen durch, zugleich gehen die Temperaturen zurück.

Montag – Im Südwesten bis 31 Grad

Zum Wochenstart zeigt sich Deutschland zunächst zweigeteilt. Im Norden und Nordwesten ziehen zeitweise dichtere Wolken durch, gebietsweise sind auch Schauer möglich. In den übrigen Landesteilen bleibt es überwiegend trocken. Besonders im Süden scheint längere Zeit die Sonne.

Große Unterschiede gibt es bei den Temperaturen. Im Norden werden meist 18 bis 24 Grad erreicht. Von der Mitte bis in den Süden liegen die Höchstwerte dagegen verbreitet zwischen 25 und 29 Grad. Im Südwesten sind örtlich bis zu 31 Grad möglich. Damit wird die meteorologische Grenze für einen heißen Tag von 30 Grad stellenweise noch einmal überschritten. Für Ende September ist das außergewöhnlich warm.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es im Norden und Nordwesten wolkiger, stellenweise fällt etwas Regen. Sonst ist es gering bewölkt oder klar und trocken. Örtlich kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und 10 Grad, im Süden und Südosten teilweise nur zwischen 11 und 6 Grad.

Dienstag – Weiter spätsommerlich warm

Auch am Dienstag setzt sich das hohe Temperaturniveau fort. Im Norden und Nordwesten halten sich zunächst mehr Wolken, anfangs kann dort noch etwas Regen fallen. Im großen Rest des Landes zeigt sich nach der Auflösung örtlicher Nebelfelder häufig die Sonne.

Die Höchstwerte erreichen meist 24 bis 29 Grad. Im Südwesten sind erneut bis zu 31 Grad möglich. Ganz im Norden bleibt es mit etwa 18 bis 24 Grad deutlich kühler. Besonders im Westen, Südwesten und Teilen der Mitte liegen die Temperaturen damit weit über dem für diese Jahreszeit üblichen Bereich. Auch in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden verbreitet 26 bis 30 Grad erwartet.

In der Nacht zum Mittwoch ziehen in der Westhälfte gebietsweise Wolkenfelder durch. Ansonsten bleibt es vielfach klar und trocken. Die Temperaturen sinken auf 16 Grad am Niederrhein bis etwa 6 Grad in Südostbayern.

Mittwoch – Noch einmal bis 31 Grad

Auch zum Monatsende bleibt die sehr warme Luft zunächst in Deutschland. Im Westen ziehen zeitweise mehr Wolken auf, in den übrigen Landesteilen überwiegt nach aktuellem Stand noch sonniges und trockenes Wetter.

Die Temperaturen erreichen 22 bis 29 Grad. Im Südwesten sind nach der derzeitigen DWD-Prognose erneut Werte bis 31 Grad möglich, während es direkt an der See mit rund 20 Grad deutlich kühler bleibt. Damit könnte die 30-Grad-Marke an drei Tagen in Folge regional zumindest in Reichweite sein. Der Schwerpunkt der höchsten Temperaturen liegt dabei jeweils im Südwesten Deutschlands.

In der Nacht zum Donnerstag werden die Wolken im Westen dichter. An der Grenze zu Belgien und den Niederlanden kann bereits schauerartiger Regen einsetzen. Im Osten und Südosten bleibt es dagegen noch überwiegend trocken.

Donnerstag – Von Westen zunehmend Regen

Am Donnerstag ändert sich die Wetterlage. In der Westhälfte breiten sich dichtere Wolken und gebietsweise schauerartiger Regen aus. Lokal sind auch Gewitter mit Starkregen möglich. Im Osten Deutschlands bleibt es zunächst noch freundlicher, dort scheint zeitweise die Sonne und es bleibt überwiegend trocken.

Trotz des Wetterwechsels bleibt es zunächst vergleichsweise warm. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 22 und 28 Grad, an den Küsten um 20 Grad. Die ganz große Wärme mit Temperaturen um oder über 30 Grad dürfte damit jedoch beendet sein. Von Westen dreht der Wind zunehmend auf westliche Richtungen.

In der Nacht zum Freitag fällt vor allem in der Westhälfte weiterer, teilweise schauerartig verstärkter Regen. Anfangs können auch noch Gewitter dabei sein. Im Osten bleibt es länger trocken.

Freitag – Kühler und häufiger Schauer

Zum Ende der Arbeitswoche setzt sich die wechselhaftere Wetterphase in weiteren Teilen Deutschlands durch. Im Osten kann es zunächst noch heiter und trocken bleiben. Sonst wechseln sich Wolken mit Schauern oder länger anhaltendem schauerartigem Regen ab.

Gleichzeitig geht das Temperaturniveau zurück. Die Höchstwerte liegen nach aktuellem Stand zwischen 18 und 25 Grad. Damit bleibt es Anfang Oktober vielerorts zwar weiterhin mild, die ungewöhnlich hohen Werte der ersten Wochenhälfte werden aber nicht mehr erreicht.

Samstag – Weitere Niederschläge möglich

Für das Wochenende nimmt die Vorhersageunsicherheit naturgemäß zu. Nach der aktuellen DWD-Trendprognose sind besonders im Westen und Südwesten zeitweise weitere Niederschläge möglich. In anderen Regionen könnte sich das Wetter dagegen wieder häufiger beruhigen und trocken bleiben.

Ein ausgeprägter Kälteeinbruch zeichnet sich bislang nicht ab. Das Temperaturniveau dürfte für Anfang Oktober weiterhin mild bis sehr mild ausfallen. Wie weit sich die Regengebiete nach Osten ausbreiten, ist aus heutiger Sicht allerdings noch unsicher.

Sonntag – Wetterentwicklung noch unsicher

Auch am Sonntag bleiben die Details der Wetterentwicklung noch offen. Der DWD sieht für das Wochenende weiterhin vor allem im Westen und Südwesten eine erhöhte Niederschlagsneigung, während in anderen Landesteilen längere trockene Abschnitte möglich sind.

Bei den Temperaturen zeichnet sich weiterhin ein mildes bis sehr mildes Niveau ab. Die Wahrscheinlichkeit für Werte um 30 Grad ist nach dem sehr warmen Wochenbeginn jedoch deutlich geringer. Damit beginnt die Woche ungewöhnlich warm und gebietsweise sogar heiß, bevor sich ab Donnerstag zunehmend wechselhafteres Wetter durchsetzt.

Jannick Zimmermann
Über den Autor

Jannick Zimmermann

B. Sc. Meteorologie – In Ausbildung

Während der Corona-Zeit ist mir bewusst geworden, wie faszinierend das Wetter ist. Mittlerweile studiere ich Meteorologie in Mainz und bin seit 2025 in der Redaktion bei Q.Met und kann hier mein Hobby zum Beruf machen.

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