Johannes Graf
Frischer Wind bringt unbeständiges Aprilwetter
Heute zeigt sich das Wetter wechselhaft. Besonders nach Osten und Süden zu halten sich dichte Wolken, und im Osten fällt verbreitet Regen. Im Süden sowie in Teilen der Mitte entwickeln sich schauerartige, teils auch gewittrige Niederschläge. Selbst im Nordwesten sind einzelne Schauer oder kurze Gewitter dabei. Die Temperaturen steigen im Süden, Südwesten und rund um die Spree auf 15 bis 20 Grad, sonst werden meist nur 10 bis 15 Grad erreicht, an der Küste bleibt es noch kühler. Dazu weht ein mäßiger, meist nordwestlicher Wind, an der Nordsee und im Bergland mit kräftigen bis starken Böen.
In der Nacht zum Montag bleibt es am Alpenrand und in der Nordhälfte überwiegend stark bewölkt. Vor allem im Nordosten sowie an den Alpen fällt weiter schauerartiger Regen, in den Hochlagen der Alpen geht dieser teils in Schnee über. Vom Südwesten bis nach Ostbayern und Thüringen lockern die Wolken hingegen auf, örtlich klart es sogar auf. Die Temperaturen sinken auf 7 bis 0 Grad, lokal tritt in Bodennähe Frost auf.
Die Wetteraussichten:
Am Montag gibt es im Südwesten und später auch im Ostseeumfeld etwas mehr Sonnenschein, sonst dominieren oft die Wolken. Südlich der Donau entstehen Schauer und einzelne Gewitter, während es bevorzugt nördlich des Mains und östlich des Rheins immer wieder schauerartig regnet. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 16 Grad. An der Küste weht ein stark böiger, vereinzelt sogar stürmischer Nordostwind, sonst ist der Wind mäßig und im Bergland teils kräftig aus Nord bis Nordwest.
Am Dienstag zeigt sich die Südhälfte wolkig bis stark bewölkt mit einzelnen Schauern und vereinzelten Gewittern. In der Nordhälfte setzt sich dagegen häufiger die Sonne durch. Die Temperaturen erreichen 11 bis 16 Grad bei mäßigem Nordostwind.
Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag stellt sich ein ruhigerer Wettercharakter ein. Ein Mix aus viel Sonnenschein und zeitweise durchziehenden Wolken bestimmt das Bild, meist bleibt es trocken, nur vereinzelt sind schwache Schauer möglich. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 Grad. In den Nächten ist es oft klar oder nur locker bewölkt, örtlich bildet sich Nebel. Dabei kühlt es auf 6 bis 1 Grad ab, im höheren Bergland und an den Alpen ist leichter Frost möglich, stellenweise auch Frost in Bodennähe.
Am Samstag, Sonntag und Montag bleibt die Wetterentwicklung noch unsicher, vor allem bei den Temperaturen. Aktuell deutet sich aber weiterhin ein Wechsel aus Sonne und Wolken an, nennenswerte Niederschläge sind eher nicht zu erwarten.