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Kategorie: Wissenswertes Thema: Ratgeber

Kleiden nach dem Zwiebelschalenprinzip

Typisch für die Übergansjahreszeiten im Frühjahr und Herbst sind große Temperaturunterschiede zwischen den Frühstunden und dem Nachmittag. Dem können wir begegnen, indem wir bei der Wahl der Kleidung das Zwiebelschalenprinzip beherzigen.

Die teils einstelligen Temperaturen in den Frühstunden auch entlang des Rheins in den letzten beiden Wochen geben einen ersten Vorgeschmack auf den nahenden Herbst, und am Boden gab es bereits am 26. August die ersten Nullnummern. Und am Montagfrüh melden Bamberg 5 Grad, Karlsruhe 7 Grad. Das lässt uns frösteln, Herbstpullover und Jacken müssen her.

Doch tagsüber geht es dank des häufigen Sonnenscheins mit den Temperaturen oftmals über die 20-Grad-Marke, besonders im Südwesten nicht selten auch über die 25-Grad-Marke hinaus. Da gerät man in zu warmer Kleidung rasch ins Schwitzen. Was tun?

Die Lösung heißt Zwiebelschalenprinzip. Morgens decken wir uns mit wärmendem Pullover oder Jacke oder beidem ein, zum Mittag legen wir die überflüssig gewordenen Kleidungsteile ab und können bei warmer Luft in den Nachmittagsstunden die Sonne in hochsommerlicher Kleidung genießen, zumal es in der Sonne noch deutlich wärmer ist. So sind wir dann den Temperaturen der Umgebungsluft und unserer Tätigkeit im Freien entsprechend angemessen gekleidet, rät das Team von wetter.net.

In nächster Zeit sind allerdings einstellige Tiefsttemperaturen im mittleren einstelligen Bereich oder gar darunter mit Fröstelgarantie erst einmal kein Thema. Vielmehr steigen bis Donnerstag im Süden die Temperaturen, und im Norden dominiert nachts eine schützende Wolkendecke, die stärkere Abkühlung verhindert.